Veränderungen als Normalzustand
Der Ausblick in die Zukunft zeigt, dass in vielen Unternehmen auch die Bedeutung von Veränderungsprozessen zunehmen wird. Zum einen steigt die Notwendigkeit von Veränderungen, zum anderen erhöht sich die Veränderungsgeschwindigkeit. Damit verringert sich der Zyklus von Aktion und Reaktion. Zum Dritten nimmt die Komplexität des Veränderungsprozesses und im Veränderungsprozess zu. Veränderungen werden vielfach zu einem Normalzustand. Sie können sich aber nicht ohne die Initiative von Personen, die Bereitschaft zum Wandel, Kreativität und Innovationsfähigkeit vollziehen. Daher gehen sie mit der mentalen "Konstitution" eines Unternehmens einher. Ansätze für den Umgang mit Veränderungen sind z.B.
- die Beeinflussung von Einstellungen;
- das Schaffen und Kommunizieren von Visionen;
- die Gestaltung der Unternehmenskultur;
- die Motivierung der Mitarbeiter.
Diese Ansätze gehören zu den typischen Aufgaben im Rahmen von Leadership. Allerdings gibt es bisher nur wenige Handlungshilfen und Methoden, auf die Führungskräfte im Umgang mit Veränderungen zurückgreifen können. Auf Grund der Einzigartigkeit von Situation und Person ist eine Übertragung von bereits entwickelten Lösungen zudem nur bedingt möglich. Einzelfalllösungen bzw. zielgruppenspezifische Lösungen stehen damit im Vordergrund.