Hier findest du ein praktisches Beispiel:
In der Klasse 8a gibt es ein Grüppchen von Schülern, die auch nach der Schule viel miteinander unternehmen.
Stimmungen anderer wahrnehmen
Stephanie fällt auf, dass die sonst so quirlige Tina in der letzten Zeit öfter nicht bei den nachmittäglichen Treffen dabei ist und sich immer mehr zurückzieht. Sie beschließt, Tina am Nachmittag darauf anzusprechen. Vielleicht kann sie ihr ja irgendwie helfen.
Mitgefühl zeigen
Im Gespräch erfährt Stephanie, dass sich Tinas Eltern nur noch streiten und sich wahrscheinlich scheiden lassen werden. Sie wisse schon gar nicht mehr, wie sie sich ihren Eltern gegenüber verhalten solle und würde am liebsten von zuhause abhauen. Dass kann Stephanie durchaus nachvollziehen, da sich auch ihre Eltern früher öfter gestritten haben, sich deswegen aber nicht gleich getrennt haben.
Unterstützung geben
Stephanie schlägt Tina vor, die Eltern direkt auf die gespannte Situation anzusprechen. Für den Fall, dass sich die Lage verschlimmern oder länger andauern sollte, bietet sie Tina an, bei ihr zu übernachten. Bei dem Gespräch zwischen Tina und ihren Eltern stellt sich heraus, dass die beiden beruflich sehr eingespannt sind, sich aber trotz der häufigen kleinen Streitigkeiten keinesfalls trennen wollen. Die Eltern merken jetzt erst, wie sich ihr Verhalten auf Tina auswirkt und wollen sich bemühen, in Zukunft weniger zu streiten.