Hier findest du ein praktisches Beispiel:
Der alljährliche Weihnachtsbasar steht wieder an. Auch diesmal will sich die Klasse 8a daran beteiligen. Von den Einnahmen soll die Patenschaft für ein Nilpferd im Zoo um ein Jahr verlängert werden. Wie immer soll wieder ein Kuchenstand organisiert werden. Die Hälfte der Schüler möchte dieses Jahr jedoch lieber Waffeln verkaufen.
Offen und partnerschaftlich zusammenarbeiten
Es entsteht eine hitzige Diskussion. Als es in der großen Gruppe zu keiner Einigung kommt, beschließt man, eine für alle akzeptable Lösung in einer kleineren Arbeitsgruppe zu finden. Einig sind sich alle über das Ziel: Es muss soviel Geld eingenom-men werden, das die Patenschaft bestehen bleiben kann.
Eigene Standpunkte vertreten
In der Gruppe erläutern Vertreter beider "Lager" ihre Ansichten. Der Vorteil beim Kuchenverkauf ist klar. Die Kuchen können zu Hause gebacken werde, und beim Verkauf in der Schule fällt nicht viel Arbeit an. Beim Waffeln backen ist es schwieriger, man könnte zwar den Teig zu Hause vorbereiten, es müssen jedoch mehrere Waffeleisen organisiert, die Waffeln frisch nach Bedarf gebacken und verschiedene Zutaten für den "Belag" mitgebracht werden.
Verantwortung übernehmen
Jemand erinnert sich, dass es in der Schule eine kleine Küche gibt. Neben der Küche ist ein kleiner Speiseraum, den man als "Waffel-Cafe" dekorieren und nutzen könnte. Die Gruppe entscheidet sich schließlich gemeinsam für das Waffeln backen. Vier Leute werden ausgewählt, die sich um die Organisation kümmern. Die "Kuchenfreunde" kommen auch auf ihre Kosten, es sollen nämlich zusätzlich zu den Waffeln auch ein paar Kuchen angeboten werden.
Von anderen lernen
Beim Weihnachtsbasar wurde im "Waffel-Cafe" deutlich mehr Geld eingenommen als sonst beim traditionellen Kuchenverkauf. Es blieb sogar noch Geld für die Klassenkasse übrig.